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Der für die Internationale Automobilausstellung 2001 in Frankfurt a.M. konstruierte BMW-Messestand „Dynaform“ ist ein Musterbeispiel für gelungene architektonische Markenkommunikation. Das Frankfurter Architekturbüro ABB entwickelte den Pavillon für die 5.000 m2 umfassende Ausstellungsfläche der BMW-Flotte auf der Grundlage eines ebenso originellen wie nahe liegenden Entwurfsgedankens: In Anlehnung an den Markenkern, die „Freude am Fahren“, sollte um die ausgestellten Fahrzeuge herum ein „beschleunigter Raum“ entstehen, der den Eindruck eines dynamischen Fahrerlebnisses bewirkt. Dank der mit Seele Know-how perfekt gelungenen Umsetzung des expressiven Architekturkonzepts wurde der Messepavillion zu einem großen Erfolg für den Bauherren.

 

Seele wurde mit der Realisierung der 700 t schweren Stahlkonstruktion des „Dynaform“ beauftragt. Diese erforderte eine äußerst präzise planerische und konzeptionelle Abstimmung sowie eine punktgenaue Terminierung. Der 130 m lange röhrenförmig-gekrümmte Baukörper ist in 15 so genannte „Dynaframes“ aufgeteilt und wird an den Enden von den beiden „Dynagates“ begrenzt, welche wie die Düseneintritte einer gigantischen Turbine wirken. Die Dynaframes wurden aus mehr als 600 brenngeschnittenen Einzelteilen (Unikate) zu 90 einzelnen Rahmen zusammengeschweißt, welche vor Ort miteinander verschraubt wurden. Die Dynagates bestehen aus Hohlprofilen, die aufgrund der aufwendigen 3-D-Konstruktion über Koordinaten im Werk größtmöglich verschweißt wurden. Überspannt wird die Dynaform mit einer 7.190 m2 umfassenden glasfaserverstärkten PVC-Membran.

 

Architekt: ABB Architekten, Frankfurt