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Bei der Erweiterung des Flughafens Köln-Bonn um ein neues hochtransparentes Terminal-Gebäude haben die Chicagoer Architekten Murphy & Jahn in enger Zusammenarbeit mit Seele GmbH nahezu alle Möglichkeiten des modernen Stahl-/Glas-Baues ausgeschöpft und dabei ihre Philosophie von Kundenfreundlichkeit, Transparenz und Übersichtlichkeit konsequent verwirklicht. Die formal überaus raffiniert ausgeführte Stahl-/Glas-Konstruktion der verschiedenen Bauelemente schafft trotz der vielfältigen Einrichtungen des Flughafens eine durchgängige Ästhetik und einladend helle Atmosphäre.
Wesentliche Gestaltungselemente des neuen Terminals sind die ca. 12.000 m2 umfassende komplett verglaste Seilfassade und das ca. 23.000 m2 große Glas-/Stahldach, das mit seinen aufgeklappten Flügeln und der filigran verästelten Stützenkonstruktion Assoziationen an die Leichtbauweise von Flugzeugtragflächen weckt. Scheinbar schwerelos schweben die einzelnen, durchschnittlich 40 m langen und 6,5 m breiten Dachsegmente über den 22 Baumstützen aus Stahl. Eine technische Herausforderung für Seele ergab sich aus der fortlaufenden Aneinanderreihung von Firstgiebeln, die in einem Winkel von 45 Grad zur Fassade stehen. Die komplexen geometrischen Überschneidungen erforderten eine hohe Qualität der technischen Umsetzung in Konstruktion, Gestaltung und Montage.
Architekt: Murphy/Jahn Inc. Architects, Chicago
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