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In Straßburg werden die Grenzen des Glases herausgefordert:
Das neue Gebäude ist 120m lang, 25m hoch und 20m breit.
Es dient als Eingangsgebäude und Plattform zwischen den Verkehrsmitteln und verbindet so den Bahnhof mit der Tram, der Metro im Untergeschoss, den Bussen und den Taxis.
Eine möglichst filigrane und transparente Konstruktion soll den Blick auf das historische Gebäude erhalten. Die "Verrière" ist dabei unabhängig und nur an den historischen Bahnhof angesetzt. Erdbebensicherheit war eine weitere, regional bedingte Anforderung.
Kaltverformtes, laminiertes Glas, das exklusiv bei Seele in Gersthofen bearbeitet wird, bietet dafür höchste Transparenz und mechanische Belastbarkeit.
Das Primärstahl-Tragwerk setzt sich aus 16 Hauptbögen im Abstand von 9m und horizontalen Sekundärstreben (Finkträger) im radialen Abstand von 4.50m zusammen. Die Gesamttonnage beträgt ca. 400t, die Glasfläche ca.6000m².
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