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Ein Diamant aus Glas und Stahl – so präsentiert sich der Gebäudekomplex heute zur Baker Street hin. Energie- und Kosteneffizienz bestimmten das Design der Make Architekten. Zugleich entstand bei der umfassenden Renovierung aus einem 50er-Jahre Ensemble einer der attraktivsten architektonischen Meilensteine in ganz England.

Das neue Gesicht des Büro- und Gewerbekomplexes entstand durch die Verbindung der Einzelgebäude mit drei komplex modulierten Glasfassaden, den so genannten ‚Masken’. Ein lichtdurchflutetes Atrium über die gesamte Höhe der siebengeschossigen Gebäude erschließt die Büro- und Gewerbeflächen und bietet ein weithin sichtbares repräsentatives Entrée.

Das Erscheinungsbild der drei ‚Masken’ sollte nicht durch sichtbare Verbindungs-Bolzen beeinträchtigt werden. Daher wurden einzelne Elementgruppen vorgefertigt und vor Ort verschweißt. Das minimiert die Installationszeit.

Die große Spannweite dieser ‚Leiter-Elemente’ machte eine spezielle Aussteifung nötig und verlangte schon wegen der komplexen Geometrie und des Eigengewichts der Tragkonstruktion höchste Präzision bei der Montage. Ein neu entwickeltes, schindelartiges Verglasungssystem mit drei Layern rundet das Erscheinungsbild ab.

Um den aufwändigen Geometrien gerecht zu werden, wurden alle Teile und Baugruppen komplett in 3D entworfen. Eine besondere Herausforderung war auch die Integration in die bestehenden Gebäude mit sehr unterschiedlichen thermischen, Bewegungs- und Windlasten. Dafür wurden spezielle Gleitlager und Pendelstützen entwickelt.
Bilder © Make Architects